Sprache und Sprachstörungen - Logopädie Welker Rohr - Laaberberg

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Sprache und Sprachstörungen

Sprachstörungen > Sprachentwicklung

Die Sprache setzt sich aus folgenden vier Ebenen zusammen:

  • Phonetik - Phonologie

  • Morphologie - Syntax

  • Lexikon - Semantik

  • Kommunikation - Pragmatik


Phonetik:
Auf dieser Sprachebene geht es um die Lautbildung. Bei Fehlern spricht man von einer Dyslalie. Das Kind kann Laute nicht richtig bilden und lässt sie daher weg (z.B. af statt Schaf) oder ersetzt sie durch andere Laute, die es bereits kennt (z.B. Labe statt Rabe). Es ist auch möglich, dass das Kind einzelne Laute fehlerhaft bildet und z.B. lispelt.

Phonologie:
Hier steht die Lautverwendung im Vordergrund. Bei Fehlern spricht man auch hier von einer Dyslalie. Das Kind kann bei rein phonologischen Prozessen alle Laute einzeln richtig bilden, setzt sie aber falsch ein. Phonologische Prozesse sind Lautangleichungen innerhalb eines Wortes, Ersetzungsprozesse oder Veränderungen der Wortstruktur (z.B. Kisch statt Tisch oder Fisch, talt statt kalt, nane statt Banane, Schasche statt Tasche).

Morphologie und Syntax:
Die Wortformen (Morphologie) und der Satzbau (Syntax) sind wesentliche Bestandteile der Grammatik. Fehler in diesem Bereich bezeichnet man als Dysgrammatismus (z.B. "Der Junge spielen mit dem Ball." statt "Der Junge spielt mit dem Ball." oder "Ich in die Schule gehe." statt "Ich gehe in die Schule.").

Lexikon und Semantik:
Das Lexikon ist der Wortschatz und die Semantik die Wortbedeutung. Man unterscheidet aktiven Wortschatz = die Wörter die das Kind in seiner Sprache einsetzt und passiven Wortschatz = die Wörter die das Kind kennt und somit auch versteht.

Kommunikation und Pragmatik:
Die Sprachverwendung setzt sich aus Sprachproduktion und Sprachverständnis zusammen. Setzt das Kind die Sprache passend zum vorher Gesagten (Kontext) oder zur gestellten Frage ein? Kann es den roten Gesprächsfaden einhalten?

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü