Psychogen bedingte Stimmstörungen - Logopädie Welker Rohr - Laaberberg

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Psychogen bedingte Stimmstörungen

Stimmstörungen

Psychogene Stimmstörungen (Phononeurosen) entstehen auf Grund psychischer Probleme oder psychischem Stress. Dazu können auch eine vom Patienten ohne therapeutische Hilfe nicht zu bewältigende Konfliktsituation oder ein Trauma gehören. Psychische Erkrankungen wirken sich auch auf den Körper (Soma) aus. Man spricht deshalb auch von psychosomatischen Krankheiten. Wie bereits die alten Römer schon wussten wohnt in einem gesunden Körper ein gesunder Geist. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass in einem kranken Körper auch ein kranker Geist wohnt. Daher muss in der Therapie neben den körperlichen Beschwerden (hier:  Gestörte Stimme) auch die Psyche mitbehandelt werden.

Auch ist es wissenschaftlich belegt, dass positives Denken
den Gesundungsprozess fördert (Placeboeffekt). Daneben führt Lachen zur Zwerchfellentspannung und kann daher ganz gut in der Stimmtherapie eingesetzt werden.

Alles Gesprochene bleibt im Therapieraum und wird nicht nach außen weitergetragen. Daher können Sie im Anamnesegespräch
offen über Ihre stimmlichen und psychischen Probleme sprechen. In der sich anschließenden Therapie kann dann ganz gezielt darauf eingegangen werden.

Eine psychogene Stimmstörung äußert sich entweder in einer heiseren Stimme, die mit einer gepressten oder verhauchten Stimmgebung einhergeht (psychogene Dysphonie
), oder in einer Tonlosigkeit der Stimme (psychogene Aphonie). Liegt eine Aphonie vor muss in der Stimmtherapie unbedingt versucht werden die Stimme des Patienten so bald wie möglich wieder zurückzuholen.

In den meisten Fällen erfolgt neben der Logopädie
, die die Stimmprobleme behandelt, zugleich auch eine Psychotherapie, die sich mit den psychischen Problemen des Patienten befasst. Eine Psychotherapie ist dann unumgänglich wenn dem Stimmpatienten die Ursachen für seine Stimmstörung oder Stimmlosigkeit nicht bekannt sind oder diese in der logopädischen Behandlung nicht beseitigt werden können. Demzufolge schließen sich Logopädie und Psychotherapie nicht gegenseitig aus sondern ergänzen sich in sinnvoller Weise.

 
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