Logopädie Martin Welker
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Neurologische Erkrankungen

Sprachstörungen

Neurologische Erkrankungen sind Krankheiten die das zentrale (Gehirn und Rückenmark) oder periphere (Nervenverlauf außerhalb des Wirbelkanals bis hin zu den Muskeln) Nervensystem betreffen. Ist ein Nerv gelähmt so spricht man von einer Parese.  Eine Lähmung von Gesichtsnerv (Fazialisparese), Zungennerv (Hypoglossusparese) und Stimmnerv (Recurrensparese) sollte jeweils unbedingt frühzeitig logopädisch behandelt werden um eine Muskelatrophie (Muskelschwund) zu vermeiden. Die in der logopädischen Therapie gezeigten Übungen sollten vom Patienten auch regelmäßig zu Hause durchgeführt werden. Zögern Sie also nicht bei uns eine unverbindliche Beratung  in Anspruch zu nehmen, falls Sie sich nicht sicher sind inwieweit eine logopädische Therapie für Sie sinnvoll ist!

Eine Recurrensparese
 hat eine Stimmlippenlähmung zur Folge. Da das Sprechen durch Stimmlippenschwingungen zustande kommt ist es Ziel der logopädischen Stimmtherapie  bei einer Recurrensparese die gelähmte Stimmlippe durch entsprechende Übungen wieder zum Schwingen anzuregen. Erreicht man dies nicht kann eventuell eine Kompensation (Ausgleich) erfolgen wenn es gelingt, dass sich die gesunde Stimmlippe bei der Phonation (Stimmtonerzeugung) an die gelähmte Stimmlippe anlegt.

Ist bei einer Fazialisparese  
der Gesichtsnerv geschädigt liegt eine periphere Fazialisparese vor. Ist die Störung im Gehirn angesiedelt so spricht man von einer zentralen Fazialisparese. In der logopädischen Therapie ist es wichtig die Gesichtsbewegungen durch entsprechende Übungen wieder anzuregen. Eine Fazialisparese kann verschiedene Ursachen haben und mit einer Aphasie bzw. Dysphasie  einhergehen. Auch der Schlaganfall zählt zu den neurologischen Erkrankungen.

Bei einer Hypoglossusparese
  ist es wichtig in der logopädischen Therapie durch entsprechende Übungen die Bewegungsfähigkeit der Zunge wieder anzuregen.

Bei anderen neurologischen Erkrankungen  
wie MS, ALS, Chorea Huntington, Parkinson, usw. ist die Logopädie bestrebt die bestehenden sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern oder so gut wie möglich zu erhalten, sofern eine Verbesserung bei fortschreitendem Krankheitsverlauf nicht mehr erzielt werden kann.




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